Willkommen bei der NMUN-Delegation
der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Willkommen

Im März 2019 werden wir die Elfenbeinküste auf der weltweit größten UN-Simulation in New York vertreten!

Es handelt sich dabei um die National Model United Nations-Konferenz, die die renommierteste Simulation der Vereinten Nationen ist. Sie wurde erstmals 1946 nach der Gründung der Vereinten Nationen abgehalten und findet seitdem jährlich beim UN-Hauptquartier in New York statt.


Erstmalig sendete die Martin-Luther-Universität 2018 eine NMUN-Delegation, die aus zwölf Studierenden bestand und Barbados vertreten dürfte.  Auch nächstes Jahr senden wir wieder eine Delegation nach New York!
Wir möchten mit dieser Internetseite über die NMUN-Delegation der Martin-Luther-Universität und entsprechende Fördermöglichkeiten dieses Projekts informieren.

Bild Delegation

 

Willkommen bei der NMUN-Delegation
der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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NMUN

Was sind MUNs und NMUN im Speziellen?

Model United Nation (kurz: MUN) sind Planspiele zu den Vereinten Nationen – hier wird simuliert, was bei den Vereinten Nationen passiert. Seit der Gründung der Vereinten Nationen im Jahr 1946 wurden die Vereinten Nationen (Model United Nations) mit ihren Ausschüssen simuliert.  Im Hauptquartier der UN in New York findet seither die Konferenz unter dem Namen “National Model United Nations” statt und erhält stetigen Zuwachs an Teilnehmer*innen und Ausrichtungsorten.  Während der fünftägigen Sitzungswoche wird die Arbeit von Diplomat*innen und Politiker*innen realitätsnah simuliert und somit ein größeres Verständnis für internationale Politik und Diplomatie entwickelt. Die Delegationen werden von Universitäten aus der ganzen Welt repräsentiert, wobei deutsche Universitäten schon auf eine lange Geschichte der erfolgreichen Teilnahme zurückblicken.

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Die Vorbereitung und Teilnahme an der Simulation lehrt die Studierenden nicht nur über –  sondern lässt sie –  Internationale Beziehungen, Diplomatie und im Besonderen die Arbeits- und Funktionsweise der Vereinten Nationen hautnah erleben. Nicht zuletzt durch den Aspekt des diplomatischen Wettbewerbs werden die Fähigkeiten des öffentlichen Redens und Debattierens, Recherchierens und kritischen Denkens, Teamarbeit und Leadership, geschult. Die Studierenden, während der Konferenz Delegierte genannt, repräsentieren den UN-Mitgliedstaat, für den sie sich vorab beworben haben, in diversen UN-Ausschüssen. Das Ergebnis der von den Delegationen geführten Verhandlungen in den jeweiligen Komitees ist eine erarbeitete Resolution, welche konkrete Lösungsansätze und politische Maßnahmen festschreibt. Diese kann für spätere reale Diskussionen mit Entscheidungsträgern oder auch für die Bildung der Öffentlichkeit als Grundlage dienen.

Die Veranstaltung bietet zudem ein Forum für kulturellen und interdisziplinären Austausch, sowohl auf diplomatischer wie auch persönlicher Ebene. NMUN fördert also nicht nur die interkulturellen Kompetenzen, es dient auch gleichzeitig dem Globalen Lernen und der Ausbildung von Weltbürger*innen!

In Vorbereitung auf die Debatten bei der NMUN hatten wir die Ehre, von der Permament Mission of Barbados zu einem Briefing empfangen zu werden. Vielen Dank nochmals!

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Seminar

Die Delegation wird im Rahmen eines Seminars, das vom Lehrstuhl für Internationale Beziehungen und europäische Politik (Prof. Johannes Varwick) ausgerichtet wird, auf die Simulation vorbereitet. Das Seminar wird innerhalb der “Allgemeinen Schlüsselqualifikationen” (ASQ) angeboten. Geleitet wird das Seminar von Josephin Winkler M.A., welche auch die Delegation als Betreuerin („Faculty Advisor“) nach New York begleiten wird. Der Lehrstuhl erweitert mit diesem Seminar seinen Arbeitsschwerpunkt Vereinte Nationen und ermöglicht damit ein besseres und v.a. nachhaltigeres Verständnis des Themas.

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Josephin Winkler, Seminarleiterin und Faculty Advisor der Delegation –

Im Seminar wird im ersten Teil das Grundwissen zu den Vereinten Nationen vermittelt. Im zweiten Teil bereiten wir uns auf das Land vor, das wir in New York vertreten werden. In den Sitzungen üben wir aber auch diplomatische Reden und das Schreiben von Positionspapieren (s.u.).

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Zur Vorbereitung auf die Simulation in New York wird die Delegation im Dezember an eine kleine Simulation in Halle abhalten, die eigens für das Üben der „Rules of Procedure“, des Resolutionsschreibens und des diplomatischen Verhaltens durchgeführt wird. Dafür müssen die Studierenden vorher sogenannte „Position Paper“ schreiben, die die Position ihres Landes zum Agenda-Thema beleuchtet und mögliche Lösungsansätze vorgibt.

Im Februar fährt die Delegation dann voraussichtlich zur deutschlandweiten GerMUN, wo sie das erste Mal auf andere Delegationen treffen wird und ihr Gelerntes in größeren Komitees unter Beweis stellen kann. Dann ist die Delegation bestens auf die weltweit größte Simulation in New York vorbereitet, in denen sie in Komitees mit bis zu 400 anderen Studierenden sitzen werden.

 

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Delegation

Das Projekt möchte Studierenden die Möglichkeit geben, sich persönlich weiterzuentwickeln und ihr Verständnis internationaler Problemlagen zu fördern. Die Veranstaltung bietet zudem ein Forum für interkulturellen und interdisziplinären Austausch. So werden die Studierenden in New York  eine vertretende Rolle für die Martin-Luther-Universität, für Halle (Saale) und für ganz Deutschland einnehmen. Die Studierenden bekommen die Chance sich mit jungen Menschen gleicher Interessen aus der ganzen Welt zu vernetzen.

Die acht Teilnehmenden der Delegation 2019 wurden mit einem schriftlichen und mündlichen Verfahren ausgewählt. Sie zeichnen sich neben ihrem Interesse für Internationale Politik, guten Englischkenntnissen und einer überdurchschnittlichen Bereitschaft zum Engagement aus. Die Studierenden werden angeregt, die Erfahrungen aus dem Projekt als Inspiration für neue Projekte in der Region zu nutzen.

Wir danken der NMUN-Delegation 2018 für ihr Engagement: Pia Berkhoff, Như Mơ Đặng, Friederike Engelbrecht, Lewis Erckenbrecht, Annika Gehring, Christina Graf, Philip Maximilia Jokic, Pia Jorks, Marcel Keilhaue, Katharina Müller, Moritz Vogel und Johanna Walter.

DIE NMUN-DELEGATION 2019

Thomas Turzer

Bachelor Volkswirtschaftslehre

„Ein Teil der Model United Nations-Konferenz zu sein, stelle ich mir herausfordernd, spannend und lehrreich vor. Besonders interessieren mich die fachlichen Diskurse samt der Arbeit von globalen Gremien und Arbeitsgruppen, welche die unterschiedlichen Standpunkte verschiedener Nationen bearbeiten und darauffolgenden Maßnahmen kreieren und umsetzen, um globale Probleme zu lösen.“

Ferdinand Stein

Bachelor Politikwissenschaften (120 LP) und Medien- und Kommunikationswissenschaften (60 LP)

„Das gesamte NMUN-Projekt mit all seinen Möglichkeiten, die es bietet, hat mich von Anfang an fasziniert.Die Chance, die Vereinten Nationen hautnah erleben – und im Rahmen einer solchen Simulation sogar selbst mitgestalten – zu können ist einmalig. Besonderns interessant ist es dabei, auch mit den vielen anderen Teilnehmern aus der ganzen Welt zusammenzukommen und gemeinsam an Lösungsvorschlägen für verschiedene weltpolitische Debatten und Kontroversen zu arbeiten.“

Mareike Schäfer

Bachelor Politikwissenschaften (120) und Philosophie (60)

„In politisch turbulenten Zeiten wie diesen sind die Sicherung des Weltfriedens, die Einhaltung des Völkerrechts, der Schutz der Menschenrechte und die Förderung der internationalen Zusammenarbeit keineswegs selbstverständlich. Sie stellen fortschrittliche Prinzipien dar, die jeden Tag neu realisiert werden müssen. Ich freue mich darauf, als Teil der Delegation einen praktischen Einblick zu gewinnen, auf welche Art und Weise diese unverzichtbare Aufgabe bei den Vereinten Nationen bewerkstelligt wird.“

Ole Stöter

Medizin

„Die Vereinten Nationen versuchen seit 1945 das, was heute aktueller denn je scheint: Menschen aus unterschiedlichen Nationen mit teilweise nicht zu vereinbarenden Meinungen an einen Tisch zu setzen, damit gemeinsam Lösungen für ein friedliches Miteinander gefunden werden können. Als Mitglied der NMUN-Delegation der MLU möchte ich dazu beitragen, diese Kultur aufrecht zu erhalten und zu erfahren, was es wirklich in der Praxis bedeutet 193 Interessen auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen.“

 

Rodin Weitershaus

Bachelor Wirtschaftswissenschaften (120) und Medien- und Kommunikationswissenschaften (60)

„Ich möchte die UN näher kennenlernen, um zu verstehen, wie auf supranationaler Ebene daran gearbeitet wird, die Probleme der Zukunft gemeinschaftlich und friedlich zu lösen. NMUN bietet mir zudem die Chance, Studierenden aus aller Welt zu begegnen und in diesem Zuge deren Ansichten und Probleme kennenzulernen. Eine globalisierte Welt kommt ohne diesen kulturellen Austausch nicht aus, weswegen ich mich freue, Teil der Delegation der MLU zu sein.“

Maurice Schmidt

Bachelor Wirtschaftswissenschaften (120) und Politikwissenschaften (60)

„Es ist unheimlich spannend, sich mit einer so großen Institution wie den UN näher zu beschäftigen, diese zu verstehen und später selbst mitzugestalten, um etwas auf der Welt zu verändern. Die Teilnahme an NMUN bietet darüber hinaus auch die großartigen Möglichkeiten neue Menschen und Orte kennenzulernen oder die eigenen Sprachfähigkeiten zu verbessern.“

 

Anna Pieper

Master International Area Studies

„Teil der diesjährigen NMUN-Delegation der MLU zu sein, bedeutet für mich, die einzigartige Möglichkeit zu bekommen, Weltpolitik einmal hautnah und in all ihren Dimensionen mitzuerleben und selbst gestalten zu dürfen.“

Niklas Fries

Rechtswissenschaften

„Ich habe mich schon immer für Politik auf Bundes- und Landesebene interessiert. Aktuelle Krisen, sowie die US-Wahl 2016 haben jedoch auch internationale Fragestellungen in meinen Fokus gerückt. In einer Zeit, in der globale Beziehungen infrage gestellt werden, wird die Bedeutung diplomatischer Bemühungen umso deutlicher. Wie keine andere Organisation verkörpern die Vereinten Nationen das Streben nach einer friedlichen Weltgemeinschaft. Durch die Teilnahme an der NMUN wird mir die Möglichkeit gegeben, einen Blick hinter die Kulissen der UNO zu werfen. Ich freue mich auf diesen Einblick und die Gelegenheit globale Probleme unserer Generation zu diskutieren.“

Förderer werden

Was können wir für Sie tun?

Fördern Sie die Entwicklung interkulturellen Verständnisses und internationaler Zusammenarbeit, indem Sie die NMUN-Delegation der MLU unterstützen – von der Saale bis zum East River!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Förderern der MLU-Delegation 2018, welche durch ihre Unterstützung die Teilnahme an der NMUN erst möglich gemacht haben (in alphabetischer Reihenfolge):

  • MdB Christoph Bernstiel
  • DGVN Landesverband Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
  • GoFundMe Sponsoren
  • MdL Hendrik Lange
  • Dr. Kerstin Leitner
  • Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • Philosophische Fakultät I, MLU
  • PROMOS-Stipendium / DAAD
  • MdEP Sven Schulze
  • MdB Frank Sitta
  • MdB Dr. Petra Sitte
  • Stadtwerke Halle
  • U.S. Generalkonsulat Leipzig

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Förderer werden:

Die Studierenden nehmen an dem Projekt freiwillig teil und die Finanzierung ist vollständig von der Zuwendung von Sponsoren abhängig. Damit dieses Vorhaben nicht von den Studierenden komplett selbst getragen werden muss und ökonomische Faktoren kein Ausschlusskriterium bilden, sind wir auf die Unterstützung durch engagierte Partner angewiesen.  
Die Höhe der voraussichtlichen Gesamtkosten der Exkursion zur NMUN 2018 nach New York ergibt sich u.a. durch die kostenintensiven Übernachtungskosten und Flüge. Eine Unterstützung durch Sie wäre sowohl in Form einer Gesamtspende als auch einer individuellen Förderung einzelner Studierenden eine große Hilfe. Als Dank für Ihre Zuwendung setzen wir Ihren Namen oder Ihr Logo selbstverständlich präsent auf unsere Webseite, Social Media und andere PR-Produkte.

  • Die Delegation wird neben einer ausführlichen Berichterstattung in digitaler Form und der Veröffentlichung der Resolutionen auch anbieten, in Form von Vorträgen über die Erfahrungen zu berichten – und so die internationale Politik zurück nach Halle zu bringen.
  • Auch mit interessierten Schulklassen kann sie ehrenamtlich kleine Simulationen durchführen, die speziell auf Schulklassen ausgelegt sind.
  • Sie wollen live dabei sein und uns kennenlernen? Besuchen Sie uns gerne im Dezember bei der ersten Simulation der Delegation an der Hallenser Universität!

Studierende wie wir, die sich in Formaten wie der NMUN mit aktuellen, globalen und kontroversen Themen auseinandersetzen, werden die “Entscheider*innen” von morgen sein und damit die weltpolitische Bühne gestalten. Deshalb lohnt es sich in uns zu investieren!

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Ihre Vorteile als Förderer:

  • Ihr Name und/oder Logo erscheint präsent auf unserer Webseite, in Hochschulmedien und Social Media und wird in Pressemitteilungen genannt
  • Da wo wir sind, sind Sie auch – wir nehmen Sie mit nach New York (im Sinne des Werbematerials).
  • Wir sind junge, ambitionierte Studierende verschiedenster Fachrichtungen – und vielleicht Ihre potentiellen künftigen Mitarbeiter*innen?
  • Sie erlangen nachhaltigen Kontakt zur Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
  • Förderung der Heranbildung künftiger Verantwortungsträger
  • Sie engagieren sich für Halle und die Region – und ihr gesellschaftspolitischer Einsatz wird belohnt!

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Projektverantwortliche Frau Josephin Winkler.